Reizüberflutung macht uns krank

Wir nehmen „Nachrichten“ zu wichtig – sind geradezu süchtig danach! Doch Reizüberflutung macht uns krank!

Sogar für die größten Philosophen war das schon eine wichtige Thematik „Mache dir nicht mehr vor als das, was die ersten Eindrücke dir mitteilen. Dir wird mitgeteilt, dass jemand schlecht über dich redet. Das ist die Mitteilung – es wurde nicht gesagt, dass dir daraus ein Schaden entsteht. Ich sehe dass jemand krank ist – aber sein Leben ist nicht in Gefahr. Bleibe also immer bei den ersten Eindrücken und belaste sie nicht mit irgendwelchen Gedanken – so wird dir nichts geschehen“ Marc Aurel, Selbstbetrachtungen, 8.49 (Auszug aus: „Der tägliche Stoiker“)

Sogar die Menschen in der Antike fühlten sich von Gerüchten und Nachrichten überflutet. Jede Woche wirst du dich wieder einem Trommelfeuer ausgesetzt sehen aus Kurznachrichten, Anrufen, E-Mails und einer unaufhörlichen Flut von Informationen rund um die Uhr. Anstatt auf jedes Status-Update, jeden Anruf oder die brandaktuelle Nachricht zu reagieren, nimm dir einen Moment Zeit, um dir in Erinnerung zu rufen, mit welchen Methoden die Stoiker sich auf ihre gegenwärtige Aufgabe und ihr eigentliches Ziel konzentrierten:

3 Methoden, um sich auf das eigentliche Ziel zu konzentrieren:

  1. 1. Halte dich vom Nachrichtenrummel fern.
  2. 2. Denke daran, dass keine Nachricht dich von deinem gegenwärtigen Ziel abbringen kann.
  3. 3. Füge dem, was berichtet wird, nichts Negatives (oder Positives) hinzu

Sich in der heutigen Zeit an diese 3 Regeln zu halten beinhaltet nicht nur eine gehörige Portion Disziplin, sondern scheint oft DIE Herausforderung schlechthin zu sein. Die Reizüberflutung macht es einem schon ziemlich schwer, den eigenen Impulsen zu folgen. Einzuordnen, was ist richtig und was nicht. Welchem Strom folge ich? Was ist ehrlich und was manipuliert? Habe ich noch das Gespür für meine persönliche Ausrichtung und meine ganz individuellen Werte?

Gelingen keine zufriedenstellenden Antworten auf diese Fragen, dann zermürbt einen noch zusätzlich das Zeit Management. Erforderliche Freiräume werden zwangsläufig verhindert, weil wir in eine unbewusste Abhängigkeit schlittern, die uns ohne mobile Geräte fast nicht mehr existieren lässt.

Urlaub von Sozialen Medien – nicht nur von der Arbeit

Gerade jetzt in der Urlaubszeit sollten wir uns bewusst mit dieser Thematik auseinandersetzen. Urlaub von Handy, Mails und sonstigen Reizüberflutungen. Dann urlaubt nicht nur endlich unser Geist, sondern folglich auch unser Körper. So macht Urlaub Sinn und führt uns zum gewünschten Effekt:

„Einfach Seele baumeln lassen!“ So einfach und doch mittlerweile schon beinahe das Schwerste überhaupt.

Beherzige: Nimm „Nachrichten“ nicht zu wichtig!!!

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ERleichterung

Für all jene, die sich bei diesem Thema angesprochen fühlen, könnte diese kraftvolle Essenz aus der Serie „bewusstSEIN erLEBEN“ eine großartige Unterstützung darstellen.